Alles über die Rüsselsheim Royals

Hier macht das Hockeyherz einen Satz. In dieser Kategorie werden sämtliche Spielberichte und Geschichten über die Rüsselsheim Royals aus dem Jahr 2021 gesammelt.



Einladung zur Mitgliederversammlung 2021

Liebe Mitglieder, liebe Eltern,

 

wie bereits von unserem Vorstand in der E-Mail vom 16.09.2021 angekündigt, laden wir euch herzlich zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung ein.

 

  • 17.10.2021 um 15.00 Uhr
  • Vereinsheim des RRSC
  • Am Sommerdamm 4, 65428 Rüsselsheim am Main

 

Tagesordnung

 

  • 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • 2. Wahl des Protokollführers
  • 3. Bericht des Vorstandes
  • 4. Bericht des Kassenwarts
  • 5. Bericht Kassenprüfer
  • 6. Entlastung des Vorstandes
  • 7. Abstimmung Beitragsordnung
  • 8. Anträge
  • 9. Neuwahl des Vorstandes (1. Vorsitzende/r, 2. Vorsitzende/r, Kassenwart/in, Kassenprüfer/in)
  • 10. Verschiedenes

Um eine zügige Abarbeitung – Abstimmung Beitragsordnung - zu gewährleisten bitten wir Sie um vorherige Prüfung. Wir haben dafür das Dokument angehängt.


Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen das wir in der aktuellen Lage immer auf die Umstände und Regelungen der gelten Richtlinien zur Covid19-Eindämmung reagieren müssen. Aus diesem Grund kann ein Wechsel des Veranstaltungsortes und andere Regelungen frühzeitig bekannt gegeben werden.


Wichtig ist nach aktuellem Stand ein Nachweis über Genesung, vollwertigen Impfschutz oder aktuellen negativen Test!


Anträge sind bis spätestens 14 Tage vor der Versammlung in schriftlicher Form beim Vorstand einzureichen.


Der Vorstand des Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh Club e.V. hofft auf ein zahlreiches Erscheinen der Mitglieder.


Rüsselsheim, den 13. September 2021


Mit freundlichen Grüßen


Sven Albrecht (1. Vorsitzender Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Club RRSC)


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Royals im Viertelfinale eiskalt erwischt

Die Rüsselsheim Royals sind in den Playoffs der Division Hessen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Leider erwischte unsere Mannschaft keinen guten Tag. Gleich im Viertelfinale erwiesen sich die Wölfersheim Devils am frühen Sonntagmorgen als zu große Hürde für den RRSC.

Es sollte nicht sein: Die Rüsselsheim Royals sind in den Playoffs schon früh ausgeschieden. Foto: Swoboda
Es sollte nicht sein: Die Rüsselsheim Royals sind in den Playoffs schon früh ausgeschieden. Foto: Swoboda

Für den Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Club, der am heutigen Montag sechzig Jahre alt wird, geriet die erste Halbzeit gegen die Wölfersheim Devils zu einer totalen Katastrophe. Bereits nach rund dreißig Sekunden Spielzeit  rannten die Royals einem Rückstand hinterher. Da es auch im Aufbauspiel nicht so recht funktionieren wollte, tatsächlich kam häufig schon der erste Pass nicht optimal an, gelang es dem RRSC nicht, Druck auf den Kasten der Wölfersheim Devils aufzubauen. So verpufften die Offensivbemühungen der Royals häufig bereits an der Mittellinie. Man konnte unserer Mannschaft nicht absprechen, dass der Wille da war, aber es wollte einfach nichts gelingen. In der siebten Spielminute legten die Devils nach und erhöhten auf 2:0. Es folgten weitere Gegentreffer, so dass sich die Royals bereits zur Halbzeitpause mit 0:4 im Rückstand befanden.

 

Im zweiten Spielabschnitt veränderte sich das Bild in der Gesamtbetrachtung nicht mehr. Nach einem weiteren Gegentreffer in Unterzahl (0:5)  war die Luft endgültig raus, was man manchmal, auch wenn es schmerzt, leider akzeptieren muss. Immerhin gelang es Tim Bornhausen in der 23. Spielminute, dass endlich ein Rüsselsheimer Torerfolg auf dem Spielberichtsbogen niedergeschrieben wurde, weitere Ergebniskosmetik war in der Folgezeit nicht drin, was vor allem daran lag, dass die Devils ihre Torchancen weiterhin konsequent ausnutzten und den Royals, die bereits wussten, dass das Spiel entschieden war, weitere Nadelstiche verpassten. Am Ende hieß es 2:8 aus Rüsselsheimer Sicht. Das zweite Royals-Tor des Tages erzielte Phillipp Pfennig kurz vor der Schlusssirene.

 

Die Enttäuschung fiel dementsprechend groß aus. Doch keine Sorge, die Royals werden wieder aufstehen und im nächsten Jahr neu angreifen.

 

Da auch der REC Langen sein Viertelfinale gegen die Gießen Ducks verloren hatte, tatsächlich schieden im Playoff-Turnier alle Mannschaften der Gruppe A bereits im Viertelfinale aus, kam es im Platzierungsspiel um den fünften Tabellenplatz zur Wiederauflage der Vorrunden-Partie Royals vs. White Wolves.

 

Spiel um Platz Fünf gegen einen alten Bekannten

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Royals kämpfen in Friedrichsdorf um die Krone

Playoffs, Baby! Vorhang auf für die schönste Zeit des Inlinehockey-Sommers: Am kommenden Wochenende beginnt die Endrunde – die Vorfreude im Royals-Lager ist riesengroß.

Bereit für den Titelkampf: Die Rüsselsheim Royals sind am Wochenende enorm gefordert. Foto: Schrank
Bereit für den Titelkampf: Die Rüsselsheim Royals sind am Wochenende enorm gefordert. Foto: Schrank

Visier hochklappen, um jeden Zentimeter Spielfläche fighten und alles aus sich herausholen: Am kommenden Sonntag (12.09.2021) beginnt in der Pro Roller Hockey Liga der Kampf um den Titel in der Division Hessen. An nur einem einzigen Tag wird entschieden, welches Team sich am Ende zum Meister krönen wird. Im Modus »Best-of-one« heißt es »Do-or-Die«, ein schwacher Auftritt kann das sofortige Ende bedeuten. Die Reise um den Meisterpokal beginnt morgens im Viertelfinale und endet für die beiden Finalisten in den Abendstunden (Uhrzeiten unten). Eine brutale Herausforderung und mit Sicherheit nichts für schwache Nerven.

 

Die Rüsselsheim Royals, die in den Jahren 2007, 2009 und 2013 bereits zu Meisterehren kamen, müssen in Friedrichsdorf schon früh ran. Bereits um neun Uhr wird das erste Viertelfinale ausgespielt. Als Erstplatzierter der Gruppe A trifft der RRSC auf die Wölfersheim Devils, die in der benachbarten Gruppe B am Ende der Hauptrunde den vierten Platz für sich beanspruchen konnten. Im Saisonendspurt gelang es ihnen, sich das Ticket für die Playoffs zu sichern.

In ihren zehn Saisonspielen sammelten die Teufel insgesamt vier Siege und gingen sechsmal als Verlierer vom Spielfeld, einmal davon musste man sich erst in der Overtime beugen. Das Torverhältnis der Mannschaft liegt bei 44:36 (+8). Goalie Marco Reuter, der mit zehn Spielen also in jeder Partie auf dem Platz gestanden hat, kassiert im Schnitt knapp vier Gegentore (3,96). Erfolgreichste Puckjäger sind Frank Guldner (16 Tore/14 Assists/30 Punkte) und Simon Platzer (14 Tore/ 10 Assists/ 24 Punkte).

 

Im Royals-Lager herrscht schon jetzt große Vorfreude auf den Finaltag. Schwere und intensive Spiele warten auf den RRSC, der als Gruppensieger natürlich mit stolz geschwellter Brust in den Titelkampf starten wird. Für zusätzliche Motivation sorgt auch unser bevorstehendes Vereinsjubiläum, am 13.09.2021 wird der Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuhclub 60 Jahre alt, da wäre es natürlich wunderbar, die Saison mit einem Titel zu krönen. Packen wir es an!

 

Let‘s go Royals.

 

Spielplan mit möglicher Royals-Beteiligung

 

Viertelfinale

 

09.00 Uhr: Rüsselsheim Royals vs. Wölfersheim Devils

 

Halbfinale

 

14.00 Uhr

 

Spiel um Platz 3

 

17.00 Uhr

 

Finale

 

18.00 Uhr

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Lehmanns Kracher macht den Gruppensieg perfekt

Die Vorrunde liegt hinter dem Team der Rüsselsheim Royals. Am fünften und letzten Spieltag der Division Hessen (Gruppe A) kassierten die Schützlinge von Spielertrainer Johannes Roßnagel gegen die White Wolves Langen zwar die erste Saisonniederlage. Mit einem wichtigen Erfolg gegen Hanau sicherte man sich dennoch den Gruppensieg und damit die beste Ausgangsposition für die schon am kommenden Wochenende startenden Play-Offs.

 

In der Inlinehockeyhalle Assenheim wurden die Royals am Sonntagmorgen von den White Wolves Langen kalt erwischt. Der RRSC traf auf eine stark spielende Langener Mannschaft, die in einer recht ausgeglichen Partie das Glück ein wenig mehr auf ihrer Seite hatte, während sich die Royals hier und da Unkonzentriertheiten leisteten, die schlussendlich zu einer 1:3-Niederlage gegen den hartnäckigsten Konkurrrenten um den Gruppensieg führten. Den Royals-Ehrentreffer erzielte unser Stürmer Tim Bornhausen. Da der REC bereits in den Morgenstunden mit 5:3 gegen Hanau gewonnen hatte, fanden sich die Royals nun auf dem zweiten Tabellenplatz wider und mussten damit das nächste Spiel des Tages unbedingt gewinnen.

 

So ging es mit der Last der ersten Saisonniederlage im Gepäck und gewaltigen Druck auf den Schultern im letzten Vorrundenspiel gegen die RECoons aus Hanau. Dieses Mal waren die Royals von Beginn an hellwach und durften bereits nach etwas mehr als 30 gespielten Sekunden den ersten Treffer durch Bornhausen, vorbereitet durch Christoph Brabandt, bejubeln. Julian Burghardt erhöhte in der dritten Spielminute auf 2:0 und brachte den RRSC dem Gruppensieg ein wenig näher. Die Royals blieben in der Folgezeit weiterhin das dominantere Team. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer durch den Hanauer Viktor Kasper erhöhte Royals-Stürmer Benjamin Groß, Vorlage Bornhausen, auf 3:1 und sorgte damit dafür, dass der RRSC zur Halbzeitpause mit einem Vorsprung von zwei Treffern in Front lag. Zu diesem Zeitpunkt ahnte  niemand, dass es in den nächsten fünfzehn Minuten noch einmal richtig spannend werden sollte.

 

Als der Hanauer Marcel Günther in der 21. Spielminute auf 2:3 verkürzte, war es plötzlich wieder richtig eng. Rund fünf Minuten später klingelte es erneut im Rüsselsheimer Kasten – und das auch noch in eigener Überzahl. Mit seinem Tor zum 3:3-Ausgleich stellte Dennis Tambosi die Uhren wieder auf Null – und brachte die Royals damit ordentlich in die Bredouille. »Wir haben es in der zweiten Halbzeit einfach zu schön machen wollen. Das zweite Gegentor war unglücklich, danach haben wir zu nervös gespielt, weil wir uns unbedingt mit dem ersten Platz für die Hauptrunde belohnen wollten«, beschrieb Trainer Roßnagel jene Momente der Partie.

 

Dass es immer wieder von Vorteil ist, einen alten Hasen an Bord zu haben, der in hektischen Momenten die Ruhe bewahrt, wurde wenig später von Robin Chris Lehmann eindrucksvoll demonstriert: Nur wenige Sekunden nach dem Ausgleichstreffer zimmerte der Stürmer die Scheibe mit einem fulminanten Schuss ins Kreuzeck und brachte die Royals wieder 4:3 in Front. Danach mussten die Royals noch einige Minuten zittern, ehe die Uhr endlich runtergespielt war und man sich nach dem erlösenden Spielende gegenseitig zum Sieg in der Gruppe A beglückwünschen durfte.

 

Offizieller Topscorer der Gruppe A wurde unser Stürmer Tim Bornhausen, der insgesamt 23 Punkte (14 Tore) sammelte. Benjamin Groß (15 Punkte) und Robin Chris Lehmann (8 Punkte) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Royals-Goalie Jan Schneider absolvierte insgesamt sieben Spiele und kommt auf einen Gegentorschnitt von 1,98. Kein anderer Goalie kann eine bessere Fangquote aufweisen.

Scorerliste Gruppe A (Division Hessen)

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Royals siegreich und selbstkritisch

Die Royals eilen in der Pro Roller Hockey Liga weiter von Sieg zu Sieg. Am vierten Spieltag durften sich die königlichen Puckjäger vom Sommerdamm in der Division Hessen (Gruppe A) gleich über die maximale Punkteausbeute freuen – bei den Rüsselsheimer Auftritten war aber nicht alles Gold was glänzt.

Zwei Siege und die Tabellenführung in der Gruppe A verteidigt – allmählich wird die Inlinehockeyhalle in Assenheim zum zweiten Wohnzimmer der Rüsselsheim Royals. Am vergangenen Sonntag setzte sich der RRSC zunächst mit 5:2 gegen die RECoons Hanau durch, ehe es im Duell mit den Kronberg Crusaders einen 5:1-Erfolg zu bejubeln gab. Damit liegen die Royals vor dem letzten Vorrundenspieltag punktgleich mit den Langen White Wolves, die am Wochenende ebenfalls zweimal siegreich waren, an der Tabellenspitze der Gruppe A in der Division Hessen. Beide Teams konnten bislang 19 Punkte einfahren. Langen hat allerdings ein Spiel mehr absolviert. Erfolgreichster Rüsselsheimer am vierten Spieltag war Tim Bornhausen, der mit insgesamt neun Scorerpunkten auf sich aufmerksam machte.

 

Ganz zufrieden war man im Royals-Lager nach dem Ende des Spieltages allerdings nicht, was vor allem daran lag, dass der königliche Motor seine PS phasenweise nicht so richtig auf die Fahrbahn brachte und man sich das Leben hier und da selbst schwer machte. Nach der Schlusssirene übten sich die Spieler unserer Mannschaft, auch im Hinblick auf die bevorstehenden Play-Offs,  in Selbstkritik:

 

Trainer Johannes Roßnagel: Gegen Hanau haben wir uns schwer getan. Der Gegner stand sehr kompakt und hat uns mit gefährlichen Kontern immer wieder vor Probleme gestellt. Schlussendlich konnten wir das Spiel durch zwei Tore in Unterzahl-Situationen drehen. Gegen Kronberg haben wir von Anfang an druckvoll agiert, da der Gegner uns deutlich mehr Raum gelassen hat,  was wir für schöne Kombinationen nutzen konnten. Hier hat sich allerdings wieder einmal gezeigt, dass die Chancenverwertung noch eine unserer Baustellen ist, an denen wir im Training weiter arbeiten müssen. Dennoch haben wir das Spiel mit 5:1 deutlich für uns entscheiden können. Insgesamt haben wir mit diesen beiden Siegen unsere Ambitionen deutlich gemacht, die Gruppe A gewinnen zu wollen.

 

Kevin Potthast-Kunkel: Das waren zwei intensive Spiele gegen starke Gegner. Die ganze Mannschaft war gewillt zu gewinnen und hat wie schon in den Spielen zuvor an einem Strang gezogen, das war meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg. Hut ab vor der Leistung von unserem Goalie Jan Schneider, der in Druckphasen stets zur Stelle war. Wir gehen jetzt mit breiter Brust in den letzten Spieltag und die Playoffs, da müssen wir alle Qualitäten aus den vorherigen Spielen abrufen.

 

Felix Graf: Gegen Hanau, die sich als harter Gegner präsentierten, haben wir nicht wirklich gut gespielt. Eine frühe Führung haben wir unnötig wieder hergegeben, aber das Spiel doch noch gewonnen. Das Ergebnis sieht deutlicher aus als das Spiel wirklich war. Gegen die Crusaders haben wir viel besser gespielt, aber es verpasst, das Spiel schon früher zu entscheiden. Am Ende sind wir wieder nachlässig geworden und haben den Shutout für unseren Goalie Jan Schneider verschenkt.

 

Benjamin Groß: Es waren wichtige Siege, die dafür sorgen, dass wir den ersten Platz verteidigen konnten. Persönlich finde ich, dass wir uns gegen Hanau sehr schwer getan haben. Im Duell mit Kronberg hat es dann zwar besser gepasst, hier und da fehlte allerdings die Harmonie im Zusammenspiel.

 

Robin Chris Lehmann: Es war eine gute und solide Vorstellung der Mannschaft, aber nicht optimal und leider noch weit weg von unserer möglichen Topleistung, die wir aktuell nur dann abrufen, wenn wir uns in Unterzahl (Anmerkung: Gegen Hanau trafen die Royals bei numerischer Unterlegenheit doppelt) befinden. Kurzum: Wenn wir uns steigern und konstant dreißig Minuten konzentriert spielen sind wir richtig gut. Das wird uns sicherlich gelingen, weil alle positiv sind und voll mitziehen, was mich persönlich sehr freut.

 

Phillip Pfennig: Wir sind gegen Hanau schwer in den Spieltag gestartet und haben uns das Leben durch zu viel Hektik und individuelle Fehler schwerer gemacht als es hätte sein müssen. Im späteren Verlauf wurde es zwar besser, aber trotzdem war unser Auftritt noch weit von dem entfernt, wozu die Mannschaft eigentlich fähig ist. Am Ende zählen die sechs Punkte, aber glücklich über die Einsatzbereitschaft und Spielweise können wir nicht sein. Da muss nächste Woche noch eine Schippe draufgelegt werden.

 

Showdown in Assenheim

 

Weiter geht es für die Royals schon am kommenden Wochenende. Am fünften und letzten Vorrundenspieltag kämpft unser Team in Assenheim erneut um den Sieg in der Gruppe A und die damit verbundene beste Ausgangsposition für die Play Offs. Dabei kommt es auch wieder zum direkten Duell mit den Langen White Wolves. Zudem stehen Spiele gegen die RECoons Hanau sowie die Frankfurt Mainprimaten II im Terminkalender. Im Hinblick auf die schönste Zeit des Jahres ist also noch einmal Spannung garantiert.  

 

Statistik und Ergebnisse

 

Team Royals: Jan Schneider, Konstantin Karmilin, Johannes Roßnagel, Tim Bornhausen, Benjamin Groß, Felix Graf, Phillip Pfennig, Kevin Potthast-Kunkel, Robin Chris Lehmann, Jan Balgar, Christoph Brabandt

 

Spiel 1: Royals vs. Hanau 5:2

Torschützen: Groß (2), Lehmann, Bornhausen, Graf

 Assists: Bornhausen (3), Groß (2), Lehmann, Potthast-Kunkel

 

Spiel 2: Royals vs. Kronberg 5:1

Torschützen: Bornhausen (3) Lehmann, Roßnagel

Assists: Bornhausen (2), Lehmann, Karmilin, Pfennig, Brabandt, Potthast-Kunkel

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Royals stürmen an die Tabellenspitze

Erfolgreicher Ausflug nach Assenheim: Die Rüsselsheim Royals bleiben in der Pro Roller Hockey League (PRHL)  weiter ungeschlagen und grüßen nach zwei siegreichen Spielen gegen die Langen White Wolves nun in der Division Hessen (Gruppe A) von der Tabellenspitze.

So sehen Sieger aus: Die Rüsselsheimer Hockeyspieler sind aktuell gut drauf und führen ihre Gruppe an. Foto: Albrecht
So sehen Sieger aus: Die Rüsselsheimer Hockeyspieler sind aktuell gut drauf und führen ihre Gruppe an. Foto: Albrecht

Die königlichen Puckjäger vom Sommerdamm sind zurzeit das Maß aller Dinge in ihrer PRHL-Gruppe: Die Schützlinge von Spielertrainer Johannes Roßnagel blieben am dritten Spieltag ohne Niederlage und verdrängten damit die Langen White Wolves von der Tabellenspitze. Kurioserweise musste der RRSC gleich zweimal am selben Vormittag gegen die Wölfe ran, was daran lag, dass man neben einer regulär angesetzten Partie gleich noch die am ersten Spieltag ausgefallene Begegnung (Regen) nachholte.

 

Im ersten Kräftemessen mit den White Wolves, das Spiel wurde bereits um 09.00 Uhr morgens angepfiffen, mussten die Royals schon nach wenigen Sekunden einem Rückstand hinterherlaufen. Der Langener Stürmer Daniel Meinhardt hatte sein Team in Front gebracht. Es dauerte dann eine Weile, bis der RRSC zurückschlug. Exakt nach zehn Minuten Spielzeit stellte Robin Chris Lehmann, der nach einer Verletzung endlich wieder mit von der Partie sein konnte, nach Vorlage von Benjamin Groß die von Geschäftsführer Klaus Schrank betreute Stadionuhr zurück auf Anfang. Danach tat sich auf der Anzeigetafel bis zur Halbzeitpause nichts mehr.

 

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine spannende Partie, in der es, trotz weiterer Treffer auf beiden Seiten, keinem der beiden Teams gelang, dem Gegner endgültig den Stecker zu ziehen. Während auf Langener Seite Björn Wilts und Andreas Nau erfolgreich waren, konnten sich die Royals in der Partie auf die Treffsicherheit des Stürmers Tim Bornhausen verlassen,  der gleich doppelt erfolgreich war. Schlussendlich ging es mit einem 3:3-Remis in die Verlängerung — und wie schon vor wenigen Wochen im Duell mit den Crusaders aus Kronberg (Anmerkung: 3:2-Sieg in der Overtime) hatte der RRSC wieder die Nase vorne. Nach einem Zuspiel von Goalie Jan Schneider, der im Anschluss zurecht gefeiert wurde, machte Rückkehrer Jan Balgar den Sack  zu und sicherte den Royals damit den viel umjubelten 4:3-Sieg.

 

»Nach zwei Jahren war Jan endlich einmal wieder dabei und er hat bei seinem Comeback gleich eine überragende Leistung gezeigt«, lobte Trainer Roßnagel den sympathischen Tschechen, der bei den Royals viele Jahre aktiv war und etliche Spiele absolvierte, ehe er eine längere Pause einlegte. Nun, im zarten Alter von 36 Jahren ist er wieder zurück und zeigte gleich auf Anhieb, was für ein wichtiger Spieler er für das Team ist. »Es hat mir heute richtig Spaß gemacht mit den Jungs zu zocken. Außerdem finde ich es super, dass wir nun auch einige junge Talente in der Mannschaft haben«, beschrieb Balgar seine Stimmungslage nach der Rückkehr in die Opelstadt. Apropos Talente: In der Royals-Mannschaft waren gegen Langen gleich drei Spieler mit von der Partie, die deutlich unter 18 Jahre alt sind.

 

Royals auch im zweiten Duell obenauf

 

Danach stand erst einmal eine kurze Verschnaufpause an, ehe man erneut gegen die White Wolves antrat. Auch im zweiten Vergleich klingelte es schon nach wenigen absolvierten Sekunden im Kasten, dieses Mal durften allerdings die Royals jubeln. Benjamin Groß überwand nach einem Zuspiel von Bornhausen den Langener Goalie Niklas Lenz und brachte sein Team mit 1:0 in Front. In der zweiten Spielminute legte der RRSC nach und zog nach einem Treffer von Phillip Pfennig, die Assists bekamen Lehmann sowie Kevin Potthast-Kunkel gutgeschrieben, auf 2:0 davon. Die White Wolves ließen sich allerdings nicht hängen und verkürzten im Gegenzug auf 1:2, ehe die Sirene erklang und die Mannschaften zum Pausentee rief.

 

Im zweiten Durchgang wurde hart gefightet, beide Teams schenkten sich nichts und waren mit Feuereifer bei der Sache. Erst in der 22. Spielminute schlug es erneut im Kasten ein. Nach einem Zuspiel von Bornhausen stand Balgar goldrichtig und stellte die Weichen damit in Richtung Sieg, ehe der kurz zuvor als Vorlagengeber glänzende Bornhausen auf 4:1 erhöhte und den in der zweiten Hälfte ersatzgeschwächten Langenern endgültig den Zahn zog. Es spricht für die Wölfe, dass sie sich noch einmal aufbäumten und zwei Minuten vor der Schlusssirene durch Björn Wilts verkürzen konnten. Felix Graf, Vorlage Lehmann und Groß, gelang wenig später der finale Treffer zum 5:2-Endstand für die Opelstädter.

 

Ende gut, alles gut

 

Wenig später ging es dann mit den beiden Siegen im Gepäck zurück nach Rüsselsheim. Die schweißtreibenden Spiele haben sich für den RRSC voll ausgezahlt, was schon alleine der Blick auf die Tabelle verdeutlicht. Aktuell führen die Royals mit 13 Punkten auf der Habenseite die Gruppe A an. Gleich dahinter folgen die Hanau RECoons, der Abstand auf den RRSC beträgt zurzeit zwei Punkte. Langen ist nach den beiden Niederlagen gegen unser Team auf den dritten Platz abgerutscht.

 

Stimme zum Spieltag

 

Trainer Roßnagels Analyse: »Wir waren nach der Verlegung des Spieltages von Rüsselsheim (Anmerkung: Schlechte Wetterprognose) nach Assenheim allesamt ziemlich niedergeschlagen, aber wir haben es geschafft, den Schalter umzulegen. Heute hat einfach alles gepasst. Jeder Rüsselsheimer Spieler wollte den Sieg. Alle haben füreinander gekämpft, es war eine starke Leistung der gesamten Mannschaft. Ich kann jedem einzelnen Spieler nur ein großes Lob aussprechen. Jetzt wird gefeiert, das haben sich die Jungs verdient«.

 

Statistik

 

Aufstellung Rüsselsheim Royals: Jan Schneider, Robin Chris Lehmann, Johannes Roßnagel, Jan Balgar, Kevin Potthast-Kunkel, Max Fichter, Max Schrank, Phillip Pfennig. Felix Graf, Tim Bornhausen, Jan Balgar, Joel Kozclarek, Benjamin Groß

 

Ergebnisse

 

Spiel 1: Rüsselsheim vs. White Wolves Langen | 4:3 nach Verlängerung

 

Tore Royals: Bornhausen (2), Lehmann, Balgar

 

Spiel 2: Rüsselsheim Royals vs. Langen White Wolves | 5:2

 

Tore Royals: Bornhausen, Groß, Pfennig, Balgar, Graf

 

Infos zu Strafzeiten und weitere Statistiken findet ihr auf der offiziellen Seite der Pro Roller Hockey Liga.

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Stefan D'Anna: »Die Royals sind einfach ein Klassiker«

Einmal Royal, immer Royal: Goalie Stefan D'Anna hat mit dem RRSC schon einiges erlebt. Foto: Royals
Einmal Royal, immer Royal: Goalie Stefan D'Anna hat mit dem RRSC schon einiges erlebt. Foto: Royals

Stefan D'Anna ist ein absolutes Rüsselsheimer Urgestein. Der Goalie trug schon in den 2000er Jahren des Trikot mit dem Totenschädel auf der Brust und kennt den Verein so gut wie seine Westentasche. Am zweiten Spieltag der PRHL-Saison 2021 stand er nach langer Pause wieder einmal im RRSC-Gehäuse. Gegner waren die Kronberg Crusaders und die zweite Mannschaft der Frankfurt Main Primaten. Nach dem Spieltag hat sich unser Pressevertreter Stefan Swoboda mit ihm unterhalten.

 

Hallo Stefan,

 

wie hat es sich nach jahrelanger Pause angefühlt, mal wieder in einem Ligaspiel ins Royals-Trikot zu schlüpfen?

 

Stefan D'Anna: Richtig gut. Ich habe mich auf jeden Fall willkommen geheißen gefühlt. Es war ein angenehmes Gefühl, weil ich ja viele Jahre lang in diesem Trikot unterwegs war.  Die Royals sind einfach ein Klassiker, etwas Besonderes, und deshalb habe ich das Jersey immer gerne an.

 

Hand aufs Herz: Warst du etwas nervös?

 

Nein, absolut nicht, da ich wusste, dass die Mannschaft hinter mir steht und die vollen hundert Prozent abruft, was sich dann mit den beiden Siege auch glücklicherweise bestätigt hat.

 

Wie sind die PRHL-Begegnungen aus deiner Sicht gelaufen?

 

Die Partie gegen Kronberg empfand ich als etwas holprig. Am Anfang war es schon recht schwierig gegen die Crusaders. Gut, dass wir in der Overtime das Glück auf unserer Seite hatten (Anmerkung: Die Royals siegten mit 3:2 n.V.).  Aber man muss auch sagen, dass die Jungs in der Verlängerung gezeigt haben, was sie drauf haben. In der zweiten Begegnung gegen Frankfurt (Anmerkung: 3:1-Sieg für Rüsselsheim) haben wir dann sehr dominant agiert, nur beim Abschluss hat es ein bisschen gehapert. Spielerisch war es auf jeden Fall top gegen die Mainprimaten.

 

Bist du mit deiner eigenen Leistung zufrieden?

Für mich war es vor allem wichtig, in der Verlängerung gegen Kronberg Sicherheit auszustrahlen. Das ist mir meiner Meinung nach ganz gut gelungen. Im zweiten Spiel gab es nicht so viele Schüsse auf meinen Kasten, was es natürlich für einen Goalie schwerer macht, im entscheidenden Augenblick hellwach zu sein, aber unsere Jungs haben super gespielt, so dass nichts anbrennen konnte. Aber um die Frage zu beantworten: Ja, ich bin zufrieden.

 

Zwei Spiele, nur drei Gegentore. Man könnte meinen, Stefan Danna ist schon wieder in Topform...

 

In Topform kann man nach zwei Jahren Abstinenz, also ohne Eis- und Inlinehockey zu spielen, ja gar nicht sein, aber ich habe zum Glück viel Erfahrung. Natürlich will ich mich jetzt weiter verbessern, da habe ich schon noch Ehrgeiz. Am wichtigsten ist allerdings, dass es Spaß macht.

 

Hast du dir Ziele für die unmittelbare Hockey-Zukunft gesetzt?

 

Klar, aktuell kommen ja viele neue Spieler, die es auch drauf haben, mit denen ich mich messen will. Ich habe auf jeden Fall riesige Lust und möchte mich stetig verbessen. Daher freut es mich umso mehr, dass ich endlich mal wieder zwischen den Pfosten gestanden und Ligaluft geatmet habe. Mal schauen, vielleicht lädt man mich ja nochmal zu einem Spiel ein. Ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen.

 

Welche Tipps gibst du als alter Haudegen der neuen Royals-Generation mit auf den Weg?

 

Habt Spaß, Freude am Hockey und lasst euch durch Rückschläge nicht demotivieren. Mit dieser Einstellung kann eigentlich nichts anbrennen.

 

Danke für das Interview. Stefan. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und viele in deiner Fanghand zappelnde Scheiben.

 

Alle Infos zum zweiten PRHL-Spieltag findet ihr in unserem Bericht.

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Ein hartes Stück Arbeit für die Royals

Die Rüsselsheim Royals befinden sich in der Pro Roller Hockey League weiter auf Erfolgskurs. Am Sonntag (01.08.2021) behielten die Puckjäger vom Sommerdamm in ihren Partien die Oberhand und bleiben damit in der Division Hessen (Gruppe A) ungeschlagen.

Zwei Spiele, zwei Siege: Die Rüsselsheim Royals reiten weiter auf der Erfolgswelle. Foto: Royals
Zwei Spiele, zwei Siege: Die Rüsselsheim Royals reiten weiter auf der Erfolgswelle. Foto: Royals

In der Inlinehockeyhalle Assenheim ging es schon knackig früh los. Bereits um 09.30 Uhr morgens musste das Rüsselsheimer Team gegen die Kronberg Crusaders die Reihen schließen und hellwach sein, um dem Sturmangriff der Kreuzritter aus dem Taunus Paroli zu bieten. Es entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Rüsselsheimer Hockeyspieler nach einem 1:2-Rückstand, Philipp Pfennig hatte für die Royals getroffen, erst wenige Sekunden vor der Schlusssirene den vielumjubelten Ausgleichstreffer durch Benjamin Groß erzielen konnten.

 

In der anschließenden Verlängerung erlöste Stürmer Christoph Brabandt mit dem 3:2-Siegtreffer den RRSC und sicherte seinem Team den Extrapunkt. »Es war ein umkämpftes Spiel auf Augenhöhe, das wir erst kurz vor Schluss für uns entscheiden konnten. Wir haben Moral bewiesen und eine starke Leistung gezeigt. An solchen Begegnungen wächst ein Team«, lautete Trainer Johannes Roßnagels Fazit.

 

Geduldsprobe gegen Frankfurt

 

Danach stand erst einmal Wunden lecken an, ehe in der Mittagszeit die nächste Partie auf die Hockeyspieler aus der Opelstadt wartete. Dieses Mal ging es gegen die zweite Mannschaft der Frankfurt Mainprimaten, gegen die man bereits am ersten Spieltag gute Erfahrungen gesammelt hatte. Auch in Assenheim gelang es unserer Mannschaft, die Affenbande aus dem Rebstockpark in Schach zu halten, doch es sollte eine echte Geduldsprobe für das Rüsselsheimer Team werden.

 

Trotz deutlich sichtbarer Überlegenheit und vielen Chancen gelang es dem RRSC in der ersten Halbzeit nicht, die Scheibe im Frankfurter Tor unterzubringen – und wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie eben hinten rein: Die Mainprimaten nutzten eine ihrer wenigen Möglichkeiten und lagen zum Pausentee plötzlich mit 1:0 in Front, womit die gerade genannte und vielfach zitierte Weisheit wieder einmal zutraf.

 

Nach dem Wiederanpfiff wendete sich das Blatt. Die Royals schnürten die Mainprimaten in der eigenen Zone ein und feuerten aus allen Rohren auf den Frankfurter Kasten. Glücklicherweise dauerte es dann auch nicht lange, bis die Scheibe im Netz zappelte: Binnen weniger Sekunden drehte Benjamin Groß mit einem Doppelpack die Partie zugunsten des Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuhclubs. Sein Treffer zum 2:1, den er nach einem Zuspiel von Phillip Pfennnig mit einem satten Schlenzer im Tor platzierte, lässt sich getrost als besonders sehenswert bezeichnen.

 

Rüsselsheim blieb auch in der Folgezeit drückend überlegen, am Zwischenstand änderte sich allerdings nichts. Erst in der Schlussphase fiel der erlösende Treffer zum 3:1 durch Roßnagel, mit dem man das Frankfurter Team dann auch endgültig auf die Verliererstraße schickte und sich drei wichtige Zähler im Kampf um den ersten Platz in der Gruppe A sicherte.

 

»Gegen die Mainprimaten waren wir drückend überlegen, konnten aber lange keinen Profit herauschlagen. Wie auch schon gegen Kronberg sind wir in Rückstand geraten, aber nie nervös geworden und haben stets an uns geglaubt. Wir hatten ein taktisches Konzept und haben uns mit großer Disziplin daran gehalten. In beiden Partien wurden wir dafür belohnt«, fasste Trainer Roßnagel die Ereignisse des Hockey-Spieltages nach der Rückkehr an den Sommerdamm zusammen.

 

Alter Haudegen mit an Bord

 

Besonders freuten sich die Royals über das Mitwirken eines echten Rüsselsheimer Urgesteins. Mit Stefan D'Anna (Interview hier) kehrte ein Goalie aus der ganz alten Garde zurück in den Kasten, um die etatmäßige Nummer Eins Jan Schneider zu vertreten, der aktuell im Urlaub weilt. Der Veteran aus hundert Spielen machte seine Sache mehr als ordentlich und stellte unter Beweis, dass die alte Garde der Rüsselsheim Royals noch keinen Rost angesetzt hat.

 

Statistik

 

Für die Royals liefen auf: Stefan D'Anna, Johannes Roßnagel, Philipp Pfennig, Benjamin Groß, Alexander Fichter, Julian Burghardt, Konstantin Karmilin, Christoph Brabandt, Maximilian Fichter, Kevin Potthast-Kunkel

 

Ergebnisse und Torschützen

 

Spiel 1: Rüsselsheim Royals vs. Kronberg Crusaders 3:2 n.V.

 

Tore Royals: Pfennig, Groß, Brabandt

 

Spiel 2: Rüsselsheim Royals vs Frankfurt Mainprimaten II 3:1

 

Tore Royals: Groß (2), Roßnagel

 

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Schneider: »Die PRHL ist saustark«

Jan Schneider spricht im Interview über die Pro Roller Hockey League, seine schönsten und skurrilsten Momente im Royals-Tor und über Gedankenspiele, die Schienen an den Nagel zu hängen.

 

Goalie Jan Schneider ist ein echtes Royals-Urgestein und der Rückhalt des Teams. Als Kind durchlief er die Nachwuchsabteilung des Vereins, heute ist der 25-Jährige aus dem Rüsselsheimer Kader kaum noch wegzudenken. Zwar hat der frischgebackene Familienvater nun auch privat viele Verpflichtungen. Zeit für sein Lieblingshobby bleibt dem glühenden Fan der Frankfurter Eintracht glücklicherweise dennoch. Wir haben uns mit ihm über die frischgegründete Pro Roller Hockey League (PRHL), den aktuellen Royals Jahrgang und einige skurrile Erlebnisse zwischen den Pfosten unterhalten.

 

 Hallo Jan,

 

Durch die Corona-Pandemie war lange ungewiss, ob und wann die Saison 2021 startet. Wie hast du dich fit gehalten und wie schwierig war es, nach der langen Pause wieder als Goalie in den Trainingsbetrieb einzusteigen?

 

Jan Schneider: Um ehrlich zu sein habe ich überhaupt keinen Sport gemacht. Das habe ich dann bei den ersten Trainingseinheiten konditionell sehr gespürt. Die Fitness verbessert sich nun aber mit jeder Übungseinheit und ich bin guter Dinge, demnächst wieder meine volle Leistungsstärke zu erreichen.

 

Kamst du als leidgeprüfter Torhüter zum Trainingsauftakt mit der Schwitzerei direkt wieder klar oder war das ein echter Kulturschock?

 

Ich hatte schon gut zu kämpfen mit der Schwitzerei, weil es ziemlich warm war, als wir losgelegt haben. Ich kann es einfach nicht leiden, wenn die Temperatur über dreißig Grad steigt.

 

Seit diesem Jahr haben die Royals einen neuen Trainer. Johannes Roßnagel folgte auf Janik Schwedler. Welche Unterschiede hast du in der Trainings-Philosophie der beiden bislang feststellen können?

 

Im Trainingsbetrieb gibt es eigentlich keine großen Unterschiede. Bei unserem ersten Saisonspiel in Langen ist mir aufgefallen, dass Roßnagel sehr viel von der Bande aus coacht. Bin gespannt wie es das Team in den nächsten Spielen aufnimmt. Gegen die Frankfurt Main Primaten hat es jedenfalls ganz gut geklappt.

 

Welche Erwartungen hast du an diese Spielzeit und welche Mitspieler haben dich in den ersten Monaten nachhaltig beeindruckt?

 

In der Gruppe muss unser Ziel der erste Platz sein. Das wollen wir schon schaffen. Zum zweiten Teil der Frage fallen mir spontan unsere drei Nachwuchstalente ein. Max Schrank, Joel Koczlarek und Max Fichter entwickeln sich einfach prächtig. In erster Linie bin ich aber überglücklich, alle Teamkollegen wieder um mich zu haben und mit ihnen zu zocken.

 

Freude über Shutout

 

Gegen die Frankfurt Main Primaten bist du ohne Gegentor geblieben. Ein Shutout hat beim Inlinehockey schon fast Seltenheitswert. Wie sehr hast du dich am vergangenen Wochenende über den sauber gehaltenen Kasten gefreut?

 

Natürlich freue ich mich riesig darüber, aber in erster Linie gehört der Shutout nicht nur mir, sondern dem gesamten Team. Ohne die gute Defensivleistung meiner Mitspieler wäre es schwierig geworden, ohne Gegentreffer zu bleiben. Jetzt wäre es interessant zu wissen, wie viele Shutouts ich bis jetzt im Royals-Trikot gesammelt habe. Das wäre doch etwas für die Presseabteilung (lacht).

 

Seitdem ich in der Presseabteilung bin war es dein zweiter Shutout…

 

(Schneider überlegt einen Augenblick) 2013 in der Landesliga hatte ich noch zwei.

 

Also einigen wir uns auf zehn. (Beide lachen)

 

Kommen wir nun zu etwas anderem. Stichwort PRHL, du spielst nun die zweite Saison in der noch immer jungen Liga. Welchen Eindruck macht die Liga-Organisation auf dich? Was gefällt dir besonders gut an der PRHL?

 

Was in der Pro Roller Hockey League bislang auf die Beine gestellt wurde ist schon etwas Besonderes. Vor allem gefällt mir die professionelle Arbeit der Organisatoren. Ich hätte nie gedacht, dass man so viele Teams unter dem Dach einer einzigen Liga zusammenbringen kann. Die PRHL ist schon saustark.

 

Zurück zur Person Jan Schneider. Du gilst im Team als Ruhepol. Woher nimmst du diese Gelassenheit?

 

Das weiß ich eigentlich nicht so genau. Das ist einfach meine Art. Ich denke mir im Spiel immer, dass ich als Goalie Ruhe ausstrahlen muss, weil das den Verteidigern natürlich auch enorm hilft und Sicherheit vermittelt.

 

Welche Ziele hast du dir persönlich für die unmittelbare sportliche Zukunft gesetzt?

 

In erster Linie will ich natürlich gesund bleiben, also verletzungsfrei durch die Saison kommen. Der Rest wird sich dann schon von ganz alleine zeigen. Da bin ich entspannt.

 

Jeder kennt dich nur als Goalie, aber wir wissen, dass in deiner Brust auch das Herz eines Stürmers schlägt. Ist es noch ein Thema für dich, den Torwartschläger in die Ecke zu stellen und wie früher in der Jugend als Feldspieler unterwegs zu sein?

 

Dieses Thema ist erstmal wieder vertagt. Letztes Jahr war ich aber in der Tat kurz davor die Schienen an die Wand zu nageln, weil mir ein bisschen die Motivation abhanden gekommen ist. Da wollte ich es einfach mal wieder als Feldspieler versuchen. Durch die coronabedingte Zwangspause macht mir der Job als Torhüter aber wieder großen Spaß.

 

Vorstand leistet gute Arbeit

 

Kommen wir zum Verein. Gute Infrastruktur, Jugendarbeit, mehrere Erwachsenen-Teams, der Verein befindet sich momentan im Aufschwung. Wie beurteilst du die Entwicklung des RRSC? Was läuft schon gut, wo gibt es noch Luft nach oben?

 

Unser Erster Vorsitzender Sven Albrecht und Kassenwart Klaus Schrank leisten wirklich gute Arbeit. Ich bin sehr gespannt, was sich die beiden noch einfallen lassen, um den Verein nach vorne zu bringen. Meiner Meinung nach müsste noch etwas an der Beleuchtung gemacht werden, beispielsweise wären zwei zusätzliche Flutichtmäste von Vorteil. Dann würde es weniger Schlagschatten auf dem Spielfeld geben.

 

Zum Abschluss noch ein paar seichtere Fragen. Du bist in unserer Mannschaft der Herr des Planschbeckens. Wen würdest du einmal ins Becken einladen, wenn du die freie Wahl hättest?

 

Hendrik Fichtner und Stefan Swoboda (lacht).

 

Du bist zwar erst 25 Jahre alt, hast aber schon einiges am Sommerdamm erlebt. Welche Dinge oder Highlights kommen dir in den Sinn, wenn du einem Freund von den schönsten Royals-Momenten berichten würdest?

 

Ganz klar das Landesliga-Finalspiel 2013. Da haben wir mit nur sechs Feldspielern den Titel geholt und mussten noch andauernd untereinander die Spielerhandschuhe tauschen, weil wir dummerweise nur fünf Paar dabei hatten (lacht).

 

Goalies sind eitel, aber mal Hand aufs Herz: Was war dein skurrilstes Erlebnis zwischen den Pfosten?

 

Da fällt mir etwas sehr amüsantes ein. Der Gegner, ich weiß nicht mehr gegen welches Team wir da aufgelaufen sind, spielt die Scheibe tief. Ich fahre dem Puck entgegen, um ihn zu meinem Verteidiger zu passen, treffe die Scheibe allerdings nicht richtig, sodass sie direkt bei einem Gegenspieler landet. Er fährt daraufhin Richtung Tor und schafft es tatsächlich, die Scheibe nicht im verwaisten Tor unterzubringen. Der Schuss ging am Kasten vorbei. Das war schon ein verrückter Moment.

 

Lieber Jan, wir danken dir für das Interview, wünschen dir viel Erfolg in der Saison und hoffen, dass noch mindestens fünf Shutouts in diesem Jahr in deiner Statistik verewigt werden. #swo

 

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Royals starten mit einem Kantersieg in die Saison

Die Rüsselsheim Royals sind am Sonntag (04.07.2021) in die neue PRHL-Spielzeit gestartet. Wie es für die »Königlichen« lief, erfahrt ihr in unserer Zusammenfassung.

Die Rüsselsheim Royals sind mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Foto: Schrank
Die Rüsselsheim Royals sind mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Foto: Schrank

Nach wochenlanger Vorbereitung begann für das Team der Rüsselsheim Royals am Sonntag (04.07.2021) auf dem Hockeyplatz am Langener Waldschwimmbad der Ernst des Inlinehockey-Lebens. Der Spielplan bescherte dem Royals-Jahrgang 2021 Duelle mit Langen und Frankfurt.

 

Der RRSC traf im ersten Spiel der Saison auf die zweite Mannschaft der Frankfurt Main Primaten. Von Beginn an drückten die Royals der Partie ihren Stempel auf und so dauerte es dann auch nicht lange, bis die »Königlichen« zum ersten Mal jubeln durften. In der vierten Spielminute eröffnete Royals-Stürmer Christoph Brabandt mit dem Treffer zum 1:0 den Torreigen. Mit einem beruhigenden 3:0-Vorsprung im Rücken ging es dann in die Halbzeitpause.

 

Danach ging regelrecht die Post ab. Die Royals setzten im zweiten Durchgang zum Sturmlauf an. Die Schützlinge von Spielertrainer Johannes Roßnagel trafen in der Folgezeit gegen sich zwar tapfer wehrende, letztlich aber chancenlose, Frankfurter wie am Fließband.

 

Schlussendlich feierten die Hockeyspieler mit dem Totenschädel auf der Brust einen verdienten 11:0-Sieg. Goalie Jan Schneider durfte sich über einen Shutout freuen. Beste Scorer waren Tim Bornhausen und Julian Burghardt, die beide auf je drei Punkte (2 Tore/ 1 Assist) kamen. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von unserem Spieler Robin Chris Lehmann, dem wir auf diesem Wege gute Besserung wünschen.

 

Duell gegen Langen abgesagt

 

Im zweiten Spiel des Tages sollte es eigentlich gegen die White Wolves Langen gehen. Leider machte der Wettergott den Hockeyspielern beider Mannschaften einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund von Regen musste die traditionsreiche südhessische Inlinehockey-Partie zwischen Rüsselsheim und den Wölfen abgesagt werden. Ein Nachholtermin wird demnächst bekanntgegeben.

 

Ergebnisse

 

Aufstellung Royals: Jan Schneider, Robin Chris Lehmann, Tim Bornhausen, Johannes Roßnagel, Phillipp Pfennig, Max Schrank, Max Fichter, Julian Burghardt, Konstantin Karmilin, Benjamin Groß, Christoph Brabandt

 

Spiel 1: Rüsselsheim Royals vs. Frankfurt Main Primaten 2

 

Torschützen Royals: Burghardt, Bornhausen, Karmilin (je 2), Roßnagel, Schrank, Pfennig, Fichter, Brabandt

 

Strafzeiten Royals: 6 (Schrank, Brabandt, Groß)

 

Spiel 2: Rüsselsheim Royals vs. White Wolves Langen

 

Abgesagt wegen Regen.

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Royals sind heiß auf den Saisonstart

Die Spielstätte ist vorbereitet, die Trainingseinheiten laufen und das gesamte Royals-Team freut sich auf den Start in die Hockeysaison. Genau der richtige Zeitpunkt für eine Vorschau auf einen genialen und spannenden Sommer.

 Trainer Johannes Roßnagel (rechts) und die Rüsselsheim Royals fiebern dem Saisonstart entgegen. Foto: Swoboda
Trainer Johannes Roßnagel (rechts) und die Rüsselsheim Royals fiebern dem Saisonstart entgegen. Foto: Swoboda

Das lange Warten hat endlich ein Ende: In wenigen Wochen startet die Pro Roller Hockey League (PRHL) in die Spielzeit 2021. Nach Monaten der Unsicherheit, ausgelöst durch die unübersichtliche Lage während der Corona-Pandemie, fühlt sich dies wie eine Erlösung an.

 

Die Royals, die in der PRHL-Premierensaison im vergangenen Jahr auf dem fünften Platz landeten, sind auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie in der noch sehr jungen Liga und extrem heiß darauf, endlich wieder mit gegnerischen Teams den Schläger zu kreuzen. In der Division Hessen treffen die königlichen Puckjäger vom Sommerdamm in der Vorrunden-Gruppe A auf die Frankfurt Main Piraten, die Hanau RECoons, die Kronberg Crusaders sowie auf das Team der White Wolves Langen. Gespielt wird, wie mittlerweile üblich, in Turnierform. Insgesamt stehen fünf Spieltage auf dem Programmzettel. (Alle Spieltermine hier).

 

Johannes Roßnagel, der in diesem Jahr zum Trainer der ersten Mannschaft berufen wurde, ist bereits voller Tatendrang. Da liegt es nahe, einmal nachzufragen, wie seine Trainings-Philosophie lautet und welche Eindrücke er aus den ersten Wochen mitgenommen hat: »Wir haben bisher eine starke Saisonvorbereitung hinter uns, aber erstmal müssen alle Spieler die lange Pause aus den Beinen bekommen.  Mich freut es, dass wir trotz Corona einige neue Spieler (werden demnächst vorgestellt) hinzugewinnen konnten. Diese gilt es nun einzubinden. Darüber hinaus arbeiten wir viel im taktischen Bereich. Spielaufbau, Umschaltspiel, Über- und Unterzahlsituationen. Die Analyse der letzten Saison hat gezeigt, dass wir uns in diesen Bereichen noch weiter verbessern können.«

 

Roßnagels Blick richtet sich natürlich auch auf die bevorstehenden Spiele: »In der Liga haben wir eine starke Gruppe erwischt, in der wir uns natürlich durchsetzen möchten. Wir wollen attraktives Hockey mit viel Zug nach vorne zeigen. Wenn wir unser Konzept auf den Platz bringen ist in dieser Saison auch vieles möglich.«, berichtet der Trainer im Gespräch mit der vereinseigenden Presseabteilung.

 

Die Personaldecke

 

Langweilig dürfte es Roßnagel sicherlich nicht werden, da es einige Veränderungen gibt. Die Royals müssen in der Saison 2021 leider auf zwei bewährte Kräfte verzichten: Sascha Conrad, der seit 2017 den Totenschädel auf der Brust trug und neben seinen Auftritten in der Oberliga auch viele RMHL-Spiele für den RRSC absolvierte, zog zurück in seine Heimat Friedrichsdorf und schließt sich wieder den Taunus Wild Hogs an, für die er bereits vor seinem Wechsel in die Opelstadt auflief. Vielen Dank lieber Sascha für geleistete Dienste.

 

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Zwei Königliche wollen in die Hessenauswahl

Max Nicklas Schrank und Joel Koczlarek sind Inlinehockeyspieler der Rüsselsheim Royals. Für die beiden Nachwuchstalente könnte demnächst ein kleiner Traum in Erfüllung gehen.

Royals-Spieler Joel Koczlarek (links) und Max Schrank fahren demnächst zum Sichtungslehrgang. Foto: Schrank
Royals-Spieler Joel Koczlarek (links) und Max Schrank fahren demnächst zum Sichtungslehrgang. Foto: Schrank

Von Stefan Swoboda

 

Gute Nachrichten aus dem Lager der Rüsselsheim Royals: Kurz vor dem Start in die Spielzeit 2021 dürfen sich die Nachwuchstalente Max Nicklas Schrank und Joel Koczlarek über die Einladung zum Sichtungslehrgang für die Inlinehockey-Hessenauswahl freuen.

 

Für die beiden Jugendlichen, die auch auf dem Eis gemeinsam aktiv sind und für die Roten Teufel Bad Nauheim auflaufen, ist es nach vielen Monaten der Corona-Tristesse ein absolutes Highlight, ihre Fähigkeiten im Sichtungslehrgang unter Beweis stellen zu können. Kein Wunder, dass die Teenager auf diesen Termin brennen und sich einiges vorgenommen haben. Schließlich winkt bei einem erfolgreichen Auftritt ein Trikot mit dem Hessischen Löwen auf der Brust, und das will ja schon etwas heißen.

 

Die jüngsten Darbietungen unserer beiden Nachwuchscracks belegen eindrucksvoll, dass sie mit viel Elan bei der Sache sind. Stürmer Koczlarek ließ es in der letzten richtigen Spielzeit vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie (2019/20) auf dem Eis richtig krachen: Für die U13 der Roten Teufel erwies er sich als fleißiger Punktesammler. Insgesamt war er an 57 Toren seiner Mannschaft beteiligt, 25 Mal versenkte er die Scheibe dabei gleich selbst in den Maschen. Auch bei den Royals hat er seine Treffsicherheit im Training bereits unter Beweis gestellt.

 

Der waschechte Rüsselsheimer Max Schrank, der im Gegensatz zu seinem Kumpel lieber Tore verhindert, war im letzten Jahr bereits für die U17 der Roten Teufel aus der Wetterau aktiv, ehe die Saison abgebrochen werden musste. Im Jahr 2017/18 war er punktbester Verteidiger seiner Eishockey-Mannschaft. Auch bei den Royals zeigte Schrank bereits, welch großes Potenzial in ihm steckt. Im Jahr 2019, als er seine ersten Gehversuche im Herrenteam unternahm, gelangen ihm gleich vier Treffer in nur einem Spiel, was ziemlich sicher einen Rekord darstellt, weil er zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zwölf Jahre alt gewesen ist. Zumindest konnte in den vorhandenen Vereins-Chroniken kein Spieler ermittelt werden, dem solch ein Kunststück in einem jüngeren Alter geglückt ist.

 

Lob vom Trainer

 

Bei den Royals werden die Nachwuchsspieler nun sukzessive weiter bei den Erwachsenen integriert, beide haben von Trainer Johannes Roßnagel grünes Licht für eine Teilnahme an den Übungseinheiten der ersten Mannschaft bekommen. »Wir können uns glücklich schätzen, zwei solche Talente in unseren Reihen zu haben. Sie sind technisch sehr stark, ein Aushängeschild für erfolgreiche Jugendarbeit. Die Jungs entwickeln sich klasse, weshalb ich beide dieses Jahr für den A-Kader nominiert habe. Sie sind für ihr Alter körperlich schon sehr stabil, so dass sie auch in Zweikämpfen mit den Herren mithalten können. Zudem haben sie ein gutes Spielverständnis und können daher taktische Umstellungen schnell auf dem Platz umsetzen, was mir sehr wichtig ist. Die Nominierung in den hessischen Auswahlkader wird Ihnen weiteres Selbstvertrauen geben, um in dieser Saison einen wichtigen Beitrag für den Erfolg unseres Vereins in der PRHL leisten zu können«, lobt der Royals-Übungsleiter seine beiden Schützlinge.

Ausgestattet mit so viel Rückenwind sind die Jungs natürlich schwer erpischt darauf, es den Erwachsenen in den kommenden Monaten zu zeigen – den einen oder anderen Spieler dürften sie jedenfalls schon in diesem Sommer ordentlich ins Schwitzen bringen.

 

Anreiz für den Nachwuchs

 

Zudem ist es auch ein schönes Zeichen für die vielen anderen Kids in der Nachwuchsmannschaft des Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Clubs, deren Ziel es ebenfalls ist, eines Tages bei den »Großen« mitspielen zu dürfen. Max und Joel haben diesen Sprung nun schon sehr früh geschafft. Dieser Umstand dürfte unter den Kronprinzen der königlichen Puckjäger für ordentliche Extra-Motivation sorgen.

 

Der Verein blickt nun gespannt Richtung Darmstadt. Dort wird am 20.06.2021 der Sichtungslehrgang für die Inlinehockey-Hessenauswahl über die Bühne gehen. Wir drücken unseren Jungs die Daumen und hoffen, dass sie einen erfolgreichen und schönen Tag haben werden.

 

Interesse am Nachwuchstraining der Rüsselsheim Royals? Schickt einfach eine E-Mail an unseren Jugendtrainer Konstantin Karmilin oder an das allgemeine Royals-Postfach. Wir beantworten gerne eure Fragen. Unser Nachwuchstraining findet stets am Freitag statt. Die Übungseinheit startet um 18.00 Uhr.

 

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Corona, sauberer Boden und Ligastart im August

Die Corona- Pandemie hat auch bei uns Spuren hinterlassen. An ein geregeltes Mannschaftstraining Training war im Frühjahr nicht zu denken. Zu groß waren die Hindernisse aufgrund der verschiedenen Regeln um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Fast täglich änderten sich die Gegebenheiten und wir wurden regelmäßig von der Stadt Rüsselsheim informiert. Die erlösende Nachricht erreichte uns dann Anfang Juni. Mit einem Hygienekonzept wäre ein Trainingsbetrieb wieder möglich. So konnten wir dann auch wieder in das Mannschaftstraining einsteigen und den Rost des ungewöhnlich langen Winters abschütteln.

 

In der Zwischenzeit war es allerdings nicht komplett ruhig. Vereinzelt kümmerten sich die Mitglieder um weitere Verbesserungen für das Vereinsheim. Es wurden die WCs erneuert, die Kabinen gestrichen, neuer Boden verlegt und auch um die Ausstattung der Räume wurde sich gekümmert. In den Räumen wurden energiesparende LED Lampen montiert. Zusätzlich wurde auch der Kabinenboden professionell gereinigt. Also alles vorbereitet für einen optimalen Saisonstart.

 

Trotz der widrigen Umstände werden die Royals am 30.08.2020 in den Ligabetrieb starten. Gespielt wird ab dieser Saison in der PRHL (Pro Roller Hockey League). Dies ist eine neu gegründete Liga und gliedert sich in Divisionen. Die Rüsselsheim Royals starten in der Division Hessen. Mit uns zusammen starten noch fünf weitere Teams. Alle Spieltage werden im Turniermodus ausgetragen und sorgen somit für reichlich Action auf dem Feld.

 

Die aktuellen Termine:

30.08.2020 – in Rüsselsheim

13.09.2020 – in Baunatal

27.09.2020 – in Assenheim

11.10.2020 – in Assenheim

Nach dieser Runde steht ein Playoff Turnier an, welches voraussichtlich in Mannheim gespielt wird.

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Ein gebrauchter Tag für den RRSC

Für die beiden Royals-Mannschaften lief es am dritten Spieltag in der Rhein-Main-Hockeyliga überhaupt nicht nach Plan. Zwei Gästeteams befanden sich dagegen in Feierlaune.

Alles zu spät: Janik Schwedlers (rechts) Schuss wird gleich im Kasten einschlagen.
Alles zu spät: Janik Schwedlers (rechts) Schuss wird gleich im Kasten einschlagen.

Es geht weiter spannend zu in der RMHL. Am dritten Spieltag, der am vergangenen Samstag (15.06.2019) auf dem Rüsselsheimer Hockeyplatz über die Bühne ging, wurde den Hausherren von den Gästeteams ordentlich Paroli geboten. 

 

Für den RRSC war es ein schwieriger Tag. Während die Royals-Teams magere Ergebnisse erzielten, drehten die Red Stars Egelsbach und die SpVgg Batmen bei sommerlichen und schweißtreibenden Temperaturen mächtig auf und holten neun von möglichen zwölf Zählern. 

 

Während die Gästeteams jubelten, herrschte bei den Royals schon ein bisschen Frust, was vor allem daran lag, dass viele Abläufe im Spiel einfach nicht richtig funktionierten. Auffällig war, dass sich beide Teams in der Hintermannschaft zum Teil haarsträubende Fehler leisteten, während in der Offensive oftmals beste Chancen vergeben wurden. Kurzum: In sämtlichen Mannschaftsteilen hatte man ordentlich Sand im Getriebe, hier und da versagte auch das Nervenkostüm, was natürlich nicht unbemerkt blieb und folgerichtig bestraft wurde.

 

So fackelten die gegnerischen Teams dann auch nicht lange und setzten den nervösen Hausherren ordentlich zu, was schlussendlich dazu führte, dass die zweite Mannschaft gleich dreimal im Turnierverlauf den Kürzeren zog. Das erste Team durfte sich immerhin noch über zwei Siege freuen, kam also auf eine mittelprächtige Ausbeute von sechs Zählern und verteidigte, auch dank eines Prestige-Sieges im internen Royals-Duell,  damit immerhin noch den ersten Tabellenplatz.

 

Doch auch hier sollten die Puckjäger aus der Opelstadt gewarnt sein. Dank ihres fast makellosen Auftritts haben sich die Red Stars Egelsbach wieder an den Ligaprimus herangekämpft. Gerade einmal zwei Punkte liegen zwischen den beiden Teams. Mit 17 Punkten auf der Habenseite folgen die Batmen, die sich mit guten Leistungen zurückmeldeten und sich nun in einer Art Lauerstellung befinden. Die rote Laterne haben zurzeit die Wiesbaden Vikings inne. 

 

Urgestein feiert Comeback

 

Mit Andreas Vey kehrte übrigens ein altgedienter Rüsselsheimer Spieler zurück in den Ligabetrieb. Der alte Hase war nach einer längeren Pause endlich mal wieder mit von der Partie. Dass er nichts verlernt hat, wie man den Puck im gegnerischen Kasten unterbringt, demonstrierte er gleich in der ersten Begegnung gegen Wiesbaden. Nach wenigen Minuten zappelte Veys Schuss im gegnerischen Netz. 

 

Aufstellung Royals

 

Erste Mannschaft: Thomas Höhle, Janik Schwedler, Eugen Hempel, Stefan Swoboda, Jan Schneider, Timo Theobald, Tobias Böhm, Andreas Vey, Stefan Hellmich

 

Zweite Mannschaft: Sven Albrecht, Hendrik Fichtner, Konstantin Karmilin, Julien Obser, Julian Burghardt, Jeffrey Ickstadt, Andreas Bukowski, Jennifer Möcker, Benjamin Groß, Tim Bornhausen (letztgenannte Spieler je zwei Partien)

 

 

Ergebnisse (Zur Tabelle geht es hier)

 

Rüsselsheim Royals 2 vs. Red Stars Egelsbach 0:4

Rüsselsheim Royals 1 vs. Wiesbaden Vikings 7:1

Rüsselsheim Royals 2 vs. Batmen 0:3

 

Red Stars Egelsbach vs. Rüsselsheim Royals 1 3:2

Wiesbaden Vikings vs. Batmen 2:6

Rüsselsheim Royals 2 vs. Rüsselsheim Royals 1 2:9

 

Red Stars Egelsbach vs. Wiesbaden Vikings 2:3

Rüsselsheim Royals 1 vs. Batmen 1:5

Rüsselsheim Royals 2 vs. Wiesbaden Vikings 4:2

 

Red Stars Egelsbach vs. Batmen 4:1 

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Ein Stück Rüsselsheimer Vereinsgeschichte

Rosel Seebach (geb. Lattermann)
Rosel Seebach (geb. Lattermann)

Wenn es um den Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Club geht, huscht ein Lächeln über das Gesicht von Rosel Seebach (geborene Lattermann) und nur wenige Augenblicke später plaudert sie aus dem Nähkästchen.

 

Seebach, Jahrgang 1922, ist eine echte Zeitzeugin des Vereins, die heute 99 Jahre alte Dame war über viele Jahre hinweg mit der Sportart Rollkunstlauf verbunden und gründete gemeinsam mit einigen anderen Sportbegeisterten in den 1960er Jahren den RRSC. Nun sitzen wir gemeinsam in ihrem Wohnzimmer und sprechen über längst vergangene Zeiten.

 

Schon als junges Mädel war Rosel Seebach auf der Rollschuhbahn am Sommerdamm aktiv. Sie öffnet eine kleine Truhe, in der eine Vielzahl von Fotos liegen, Momentaufnahmen aus ihrem Leben, allesamt in schwarz-weiß, aber dennoch voller Energie. Es ist ein kleiner Schatz, der uns die Möglichkeit bietet, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Man sieht Frau Seebach auf Rollschuhen am Sommerdamm fahren, Pirouetten drehen und kunstvolle Sprünge abliefern. Die Bilder stammen aus den 1930er und 40er Jahren. Es ist eine andere Zeit, aber es schwingt dieselbe Leidenschaft und Begeisterung mit, die auch heute noch auf der Rollschuhbahn spürbar ist.

Die Rollschuhbahn in den 1940er Jahren.
Die Rollschuhbahn in den 1940er Jahren.

Unseren Rollsport-Club gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, die Anlage am Sommerdamm dagegen schon. Die Sportler, die sich dort trafen, waren allerdings  noch nicht in einem richtigen Verein organisiert, sondern kamen eher zu einer Art Rollkunstlauf-Treff zusammen. Auch Hockey wurde bereits auf dem Platz gespielt, und das mit großem Elan, wie Frau Seebach zu berichten weiß.  

 

Einige Zeit später, in den 1960er Jahren, entstand die Idee, einen eigenen Rollkunstlauf-Verein zu gründen. Es folgte ein Besuch auf der Stadt, kurz darauf erblickte der Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Club das Licht der Welt. 

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RMHL: Royals haben weiterhin die Nase vorne

Shakehands nach dem Spiel: Die Royals gratulieren sich zu einer guten Partie. Foto: Lisa
Shakehands nach dem Spiel: Die Royals gratulieren sich zu einer guten Partie. Foto: Lisa

Bestes Hockeywetter, vier Mannschaften und gleich mehrere enge Spiele: Der zweite RMHL-Spieltag hatte es mal wieder in sich. Die Rüsselsheim Royals, die erneut mit zwei Teams vertreten waren, lieferten dabei eines der spannendsten Spiele des Tages ab. In der zweiten Partie, zuvor hatten sich die Red Stars Egelsbach mit der SpVgg Batmen (0:1 n.P.) duelliert, kämpften die beiden Rüsselsheimer Mannschaften, die bunt zusammengewürfelt wurden, im Sommerdamm-Derby um die Krone.

 

Es wurde ein Spiel, das eine überraschende Wendung nahm. Nach der ersten Halbzeit sahen sich die Royals 1 mit einem 0:4-Zwischenstand bereits an den Rand der Niederlage gedrängt. Im Duell mit der zweiten Mannschaft lief zunächst rein gar nichts nach Fahrplan, doch zwei Tore, die mehr oder weniger aus dem Nichts fielen, brachten die erste Mannschaft kurz nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte zurück in eine bereits verloren geglaubte Partie. Es folgte eine furiose Aufholjagd, die kurz vor Schluss sogar mit dem vermeintlichen 5:4-Siegtreffer durch Johannes Roßnagel gekrönt wurde. Jubelnd ging es in die Kabine, der eine oder andere Spieler hatte bereits sein Trikot ausgezogen, als die Schiedsrichter auf den Plan traten und anmerkten, dass die Zeitnahme vergessen hatte, einen Treffer der zweiten Mannschaft zu vermerken. So wurde aus einem 5:4-Sieg ein 5:5-Unentschieden, und dieses Ergebnis zog ein Penaltyschießen nach sich, in dessen Verlauf sich die erste Mannschaft durchzusetzen vermochte. Am Ende hieß es 6:5. Erfolgreichste Torjäger waren Johannes Roßnagel und sein Gegenspieler Sascha Conrad, den beiden gelangen jeweils drei Treffer.

 

Während für die blaugekleidete erste Mannschaft anschließend eine Verschnaufpause anstand, ging es für das zweite RRSC-Team direkt weiter. Gegner waren die Batmen-Jungs. Vorweggenommen: Auch hier wurde es richtig spannend. In einer hartumkämpften Partie sah es in der zweiten Halbzeit so aus, als würden die Jungs und Mädels mit dem Totenschädel auf der Brust als Verlierer vom Platz gehen, doch dank einer schön anzusehenden Energieleistung drehte Rüsselsheim das Spiel und siegte schlussendlich denkbar knapp mit 5:4. Für Andreas Bukowski war es ein besonders schöner Tag. Der Verteidiger erzielte seinen ersten Treffer für den RRSC. Nachdem er die Scheibe auf Höhe der Mittellinie zugespielt bekam war der Weg plötzlich frei. Kurz darauf schlug die Scheibe oben rechts im Kasten ein. Auch Timo Theobald und Julien Obser, die beide erst vor wenigen Wochen zu den Royals stießen, durften sich über ihre Premieren-Treffer freuen. 

 

Hessische Inlinehockeylegende im Red Stars-Kader

 

Kurz darauf betrat wieder die erste Rüsselsheimer Mannschaft den Hockeyplatz. Es ging gegen die Red Stars Egelsbach. In einem Duell auf Augenhöhe hatten die Royals das Momentum auf ihrer Seite. Während die Red Stars einige gute Torchancen liegen ließen, erwies sich der RRSC vor dem gegnerischen Kasten als kaltschnäuziger und sicherte sich schlussendlich einen 5:2-Sieg, woran auch die hessische Inlinehockey-Legende Stefan Zebrowski, der extra vom Fußball-Pokalfinale aus Berlin von den Red Stars eingeflogen wurde, nichts verhindern konnte, was seiner guten Laune jedoch keinen Abbruch tat. 

 

Für die Red Stars ging es direkt weiter, diesmal duellierten sich die Egelsbacher in der prallen Sonne mit der zweiten Royals-Truppe — und wieder wurde es verflucht eng. Nach einem wirklich spannenden Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten brachen die rotgekleideten Jungs aus Egelsbach den Royals einen Zacken aus der Krone. Mit einem hauchdünnen 4:3-Sieg schafften die Red Stars den ersten Sieg des Tages.

 

Im letzten Spiel zwischen der ersten Royals Truppe und der SpVgg Batmen wähnten sich die Hausherren nach einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung, die aufgrund des spielerischen Verschleißes schon ein wenig komfortabel wirkte, lange Zeit als der sichere Sieger. Doch die Batmen mobilisierten in der Schlussphase noch einmal alle Kräfte und brachten die Royals ordentlich in die Bredouille. Der Lohn: Dank eines Doppelschlages sicherten sie sich ein 3:3. Wieder stand ein Penaltyschießen an. Hier erwies sich der RRSC als nervenstärker und sicherte sich den Zusatzpunkt. Das Endergebnis lautete 4:3 n. P.. Damit setzte sich das erste Royals Team mit vier Siegen in vier Spielen die Krone auf.

 

Damit ging ein schöner Hockeytag zu Ende. Wir bedanken uns bei allen Mannschaften für ein schönes Turnier und freuen uns schon auf den dritten Spieltag. Vielen Dank an alle helfenden Hände und unsere Fotografen, die wieder im Einsatz waren und neuerdings auch die Spiele unserer Mannschaften filmen. Ihre Bilder findet ihr in unserem Fotobereich.

 

Ergebnisse im Überblick (Hier geht es zur Tabelle)

 

Red Stars Egelsbach vs. Batmen 0:1 n.P.

Royals 2 vs. Royals 1 5:6 n.P.

Batmen vs. Royals 2 4:5

 

Royals 1 vs. Red Stars 5:2

Red Stars vs. Royals 2 4:3

Batmen vs. Royals 1 3:4 n.P.

 

Aufstellung Royals

 

Royals 1 (Blue): Thomas Höhle, Johannes Roßnagel, Julien Obser, Stefan Swoboda, Timo Theobald, Max Schrank, Eugen Hempel, Tobias Böhm

 

Royals 2 (Black): Patrick Stoll, Andreas Bukowski, Stefan Hellmich, Sascha Conrad, Markus Müller, Konstantin Karmilin, Alex Krug, Jennifer Möcker

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Royals sichern sich den Platz an der Sonne

Die zweite Sommer-Saison der Rhein-Main-Hockey-Liga (RMHL) ist am vergangenen Sonntag gestartet. Auf dem Rüsselsheimer Hockeyplatz am Sommerdamm wurden die ersten Punkte verteilt.

 

Für die Royals, die wie im vergangenen Jahr gleich mit zwei Mannschaften antraten und sich mit den Red Stars Egelsbach, den Wiesbaden Vikings sowie der SpVgg Batmen Gotham City maßen, lief es bereits am ersten Spieltag recht ordentlich. 

 

Während die zweite Mannschaft, angetreten im schwarzen RRSC-Dress, gleich alle vier Spiele für sich entscheiden konnte und nun von der Tabellenspitze grüßt, holte die erste Mannschaft (blaues Royals-Trikot) insgesamt drei Siege, zog im vereinsinternen Duell allerdings mit 2:5 den Kürzeren, was vor allem daran lag, dass Goalie Jan Schneider einen Sahnetag erwischte und die eine oder andere sehenswerte Parade ablieferte, wodurch der Sieg der zweiten Mannschaft unter Dach und Fach gebracht wurde.

 

 

Erfolgreichste Gastmannschaft waren die rot gekleideten Red Stars aus Egelsbach, die sich mit zwei Erfolgen den dritten Tabellenplatz hinter den beiden Rüsselsheimer Teams sicherten. Leer ausgegangen sind die Jungs des Batmen-Teams. Das dürfte sich aber schon beim zweiten Turnier Ende Mai wieder ändern. Die Wiesbaden Vikings holten einen Dreier und haben damit zurzeit den vierten Tabellenplatz inne.

 

Ein besonderes Schmankerl für die Zuschauer lieferte der kleinste Royals-Spieler Max Schrank. Im Spiel gegen die Wiesbaden Vikings gelang dem gerade einmal zwölf Jahre alten Knirps in der ersten Halbzeit ein lupenreiner Hattrick, was Vater Klaus dazu verpflichtet, eine Kiste Bier im Vereinsheim abzuliefern. Schließlich steht ein Hattrick unter "Strafe". Dieses Schicksal teilt er auch mit Trainer Janik Schwedler, dem beim 4:1-Sieg gegen Egelsbach ebenfalls drei Treffer gelangen. Unser Neuzugang Alex Krug muss ebenfalls in Flüssiges investieren. Die 24 Jahre alte Stürmerin traf zum ersten Mal für den RRSC.

 

Abschließend möchten wir uns bei allen Mannschaften, unseren Fotografen und den vielen anderen fleißigen Helfern bedanken, die uns einen schönen und sportlich immer fair geführten Hockeytag auf der Rollschuhbahn in Rüsselsheim ermöglicht haben. Vielen Dank dafür.

 

Hier findet ihr viele Fotos vom Turnier! Einfach hier klicken.

 

Alle Ergebnisse im Überblick:

 

Royals 2 vs. Red Stars 2:0

Batmen vs. Wiesbaden  Vikings 2:4

Royals 2 vs. Royals 1 5:2

 

Red Stars Egelsbach vs. Batmen 5:1

Wiesbaden  Vikings vs. Royals 1 1:5

Royals 2 vs. Batmen 4:3

 

Red Stars Egelsbach vs. Wiesbaden Vikings 2:1

Batmen vs. Royals 1  1:3

Royals 2 vs. Wiesbaden  Vikings 3:1 

 

Red Stars Egelsbach vs. Royals 1  1:4 

 

Aufstellung Rüsselsheim

 

Royals 2 (Black): Jan Schneider, Patrick Stoll, Eugen Hempel, Johannes Rossnagel, Sascha Conrad, Tobias Böhm, Markus Müller, Julian Burghardt, Jennifer Möcker

 

Royals 1 (Blue): Sven Albrecht, Thomas Höhle, Janik Schwedler, Stefan Swoboda, Benjamin Groß, Konstantin Karmilin, Alex Krug, Andreas Bukowski, Kevin Kunkel, Max Schrank

 

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Royals suchen Verstärkung!

Wir lieben Inlinehockey. Für uns ist die Jagd nach der roten Scheibe nicht nur eine Sportart, sondern ein Lebensgefühl, und das wollen wir mit Dir teilen.

Inlinehockey zählt zu den rasantesten Mannschaftssportarten der Welt. Unser Sport ist schnell, kreativ, emotional, abwechslungsreich, voller unterschiedlicher Facetten und birgt daher immer wieder Überraschungen.

 

Kurzum: Es ist eine faszinierende Sportart, die tolle Eigenschaften mit sich bringt. Sie zieht jeden in ihren Bann und macht darüber hinaus großen Spaß, und genau hier kommst DU ins Spiel:

 

Unser Verein, der Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Club, schaut sich aktuell nach frischen Kräften um, die unsere Mannschaft verstärken sollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du bereits ein gestandener Hockeyspieler bist, als Skater von der Halfpipe kommst oder als Anfänger deine ersten Gehversuche auf dem Hockeyplatz unternimmst. Bei uns werden die Worte Willkommenskultur und Teamgeist groß geschrieben, und das unabhängig von Alter, Geschlecht oder dem persönlichen Leistungsvermögen.

 

Du musst dir also im Vorfeld keine Sorgen machen, ob deine spielerische Qualität ausreicht. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wichtig ist nur, dass du Lust darauf hast, dir einen Schläger zu schnappen und die Scheibe damit im Tor zu versenken. Wir nehmen jeden Spieler gerne unter unsere Fittiche und fördern unter Anleitung unserer Trainer in leistungsgerechten Übungseinheiten seine Fähigkeiten. In unseren beiden Erwachsenen-Mannschaften kommt jeder voll auf seine Kosten, und das in einer angenehmen und freundschaftlichen Atmosphäre, in der auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.

 

Interesse geweckt? Dann schreib uns einfach an. Wir freuen uns von dir zu hören und helfen dir gerne weiter. Melde dich einfach hier: info@ruesselsheim-royals.com

 

Wir sehen uns auf dem Platz! 

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Auf ins neue Jahr

Es geht wieder los. Die neue Saison steht vor der Tür. Am Sommerdamm ist die Vorfreude auf Inlinehockey schon jetzt deutlich spürbar.

Nicht aufzuhalten: Royals-Stürmer Christoph Brabandt bleibt in dieser Szene Sieger. Foto: Robert
Nicht aufzuhalten: Royals-Stürmer Christoph Brabandt bleibt in dieser Szene Sieger. Foto: Robert

Endlich April, endlich ist der Winter vorbei, endlich geht es wieder los. Die rote Scheibe liegt bereit, der Sommer steht vor der Tür, bald werden unsere Spieler auf dem Rüsselsheimer Hockeyplatz beim Inlinehockey um die Wette schwitzen. Die Royals befinden sich schon in den Startlöchern. Die Mannschaft hat den Platz auf Vordermann gebracht und das Vereinsgelände herausgeputzt. Viele helfende Hände haben angepackt, um optimale Rahmenbedingungen für den Saisonstart zu schaffen, auf den wir nun nicht mehr lange warten müssen. Unser Training startet am 24.04.2019 || Mittwoch || 19.00 Uhr. Weitere Infos zum Training gibt es hier.

 

Es ist nunmehr die 23. Spielzeit, in der die Abteilung Inlinehockey unter dem Dach des Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Clubs aktiv ist. Seit Gründung der Rüsselsheim Royals gab es insgesamt vier Meisterschaften zu bejubeln. Hinzugesellen sich einige Vize-Meisterschaften und diverse Turniersiege. Aber lassen wir die Vergangenheit ruhen. Es ist an der Zeit, neue Geschichten zu schreiben, und die erste Gelegenheit, um dieses Unterfangen in die Tat umzusetzen, bietet sich bereits im kommenden Monat.

 

Schließlich geht es schon am zweiten Mai-Wochenende los. Die Royals starten als Titelverteidiger in ihre zweite RMHL-Saison. Am Sonntag (12.05.2019 || 10.00 Uhr) steht das erste Turnier auf dem Programmplan. Die Puckjäger aus der Opelstadt treffen auf die Wiesbaden Vikings, die Red Stars Egelsbach sowie die Spielgemeinschaft Batmen. Rüsselsheim wird dabei mit zwei Mannschaften auflaufen. Heißt also, dass es ab dem frühen Vormittag an satte zehn Spiele geben wird.

 

Damit steht einem gelungenen Hockeytag auf dem Rüsselsheimer Sommerdamm nichts mehr im Weg. Jeder, der sich für die Sportart Inlinehockey interessiert, ist herzlich eingeladen, uns einen Besuch abzustatten. Wir freuen uns auf euch. Der Eintritt ist frei. 

 

Die Vorfreude auf die neue Saison ist einfach nur riesig. Nur noch ein paarmal schlafen, dann geht es los. Let´s go Royals!  (swo)

 

Wer Fragen zu unserem Verein hat, kann sich jederzeit melden. Hier könnt ihr mit uns in Kontakt treten. 

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Der RRSC ist enorm gewachsen

Jugendabteilung, Skater- und Inlinehockey: Der Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuh-Club rüstet sich für die Saison 2019. Es gibt einige interessante Neuerungen. 

Während sich die meisten Spieler auf Eisflächen in ganz Hessen tummelten, herrschte hinter den Kulissen des Rüsselsheimer Roll- und Schlittschuhclubs bereits emsiges Treiben. Das Jahr 2019 hat dem RRSC bislang nicht nur einen neuen Vorstand gebracht, sondern auch einige bahnbrechende Neuerungen.

 

Die Jugend legt los

 

Der Verein ist in diesem Frühjahr enorm gewachsen. Der RRSC begrüßte zahlreiche neue Mitglieder in seinen Reihen. Besonders freuen wir uns darüber, verkünden zu dürfen, dass der Club nun wieder über eine eigene Jugendabteilung verfügt. Fast zwanzig Nachwuchsspieler werden zukünftig in der Opelstadt auf Torejagd gehen. Mit Konstantin Karmilin steht den Kids ein Trainer zur Seite, der unserem Nachwuchs optimale Trainingsmöglichkeiten bietet. Ab Mai wird unser Nachwuchs an jedem Freitag um 18.00 Uhr auf dem Feld stehen (Infos hier).

 

Skaterhockey-Team tritt in den Verein ein

 

Bei den Erwachsenen hat sich ebenfalls schon viel getan. Mit dem Vereinseintritt unserer Freunde aus Hochheim, deren Skaterhockey-Mannschaft seit vielen Jahren jeden Montag auf dem Rüsselsheimer Hockeyplatz am Sommerdamm trainiert, hat der Club eine komplette Mannschaft hinzugewonnen. Damit bieten wir zukünftig auch jenen Spielern eine sportliche Heimat, die lieber mit der Hockeykugel auf Torejagd gehen.

 

Royals wieder in der RMHL aktiv

 

Die Royals sind dieses Jahr wieder in der RMHL am Start. Auch 2019 werden wieder zwei RRSC-Mannschaften in diesem Wettbewerb um Punkte kämpfen. Die Zielsetzung dabei ist klar: Es gilt, den Meistertitel zu verteidigen. 

 

Neu ist, dass die „Königlichen“ in diesem Jahr ihre Trainingseinheiten separieren. Während der Club 2018 noch an zwei Wochentagen zur Übungseinheit bat, musste aufgrund der zahlreichen Vereinseintritte umgedacht werden. Zukünftig wird es daher wieder eine zweite Mannschaft geben, die an jedem Mittwoch und Freitag trainiert. Das Training unserer Ersten Mannschaft findet Dienstag und Donnerstag statt. Hierbei handelt es sich jedoch um eine geschlossene Übungseinheit, an der nur Spieler teilnehmen dürfen, die von unserem Trainer Janik Schwedler eingeladen werden.

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