Lutz Teisler: »Ich fühle mich im Sturm pudelwohl«

Kaum zu bremsen: Aktuell ist Lutz Teisler in der Form seines Lebens.
Kaum zu bremsen: Aktuell ist Lutz Teisler in der Form seines Lebens.

Lutz Teisler spielt in den letzten Wochen groß auf. Der Stürmer erzielt Tore wie am Fließband. Am vierten Landesliga-Spieltag in Baunatal waren es wieder acht Treffer in drei Spielen. Wir haben uns mit ihm unterhalten.


Hallo Lutz,  


sechs Tore im Testspiel gegen die »5 Lakes«, jetzt schon wieder acht Buden in drei Begegnungen am vierten Landesliga-Spieltag in Baunatal. Das ist ja schon fast unheimlich. Was ist denn zurzeit mit dir los?  


Lutz Teisler: Oje, wenn ich das selbst wüsste.  


Ach komm schon. Wie erklärst du dir deine Treffsicherheit?  


Lutz Teisler: In den ersten Wochen nach meiner Rückkehr lief es ja gar nicht so gut. Aber nach zwei Monaten Training kommt der Torriecher langsam wieder zurück. 


Stichwort Training: Auch dort hast du oft den richtigen Riecher. Kann man Torinstinkt trainieren, oder ist es eine angeborene Gabe?  


Lutz Teisler: Ich glaube, dass es tatsächlich viel mit Training zu tun hat. Ab und zu habe ich auch ein bisschen Glück. Natürlich profitiere ich auch von den genialen Vorlagen meiner Teamkollegen.  


Mittlerweile ist auch die Konkurrenz auf dich aufmerksam geworden. Nach dem Turnier in Baunatal haben die Nordhessen Hornets deine Leistungen auf ihrem Facebook-Account gewürdigt. Schon bald könnten uns die ersten Angebote auf den Tisch flattern. Können wir dich überhaupt noch in Rüsselsheim halten?  


Lutz Teisler (lacht): Da muss sich kein anderer Verein Gedanken machen. Schließlich läuft mein Vertrag bei den Rüsselsheim Royals noch zwanzig Jahre lang. Ich habe vor, an Bord zu bleiben.


Du befindest dich zurzeit in Topform und bist als Stürmer kaum zu bremsen. Dabei hast du eigentlich als Torhüter angefangen und warst auch in der Verteidigung aktiv. Ist es ein Vorteil, wenn man schon einmal zwischen den Pfosten stand?  

 

Lutz Teisler: Aktuell fühle ich mich im Sturm pudelwohl. Beim Eishockey bin ich dagegen noch immer als Goalie unterwegs. Klar ist das ein Vorteil für mich. Als Feldspieler mit Erfahrung zwischen den Pfosten erkenne ich selbstverständlich die eine oder andere Lücke beim gegnerischen Torwart und nutze diese auch aus.  


Welche persönlichen Ziele hast du in dieser Saison?  


Lutz Teisler: Mein Ziel ist es, weiterhin in der Vorrunde mit dem Team ungeschlagen zu bleiben.


Was traust du der Mannschaft im weiteren Saisonverlauf noch zu?


Lutz Teisler: Die Meisterschaft!  


Lieber Lutz, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg.

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